Fort-/Weiterbildung "Autogenes Training"

 

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Autogenes Training (AT) ist ein sehr effek­tives Selbst­hilfeverfahren zur systematischen, körperlich-seelischen Tiefenentspann­ung, das die persön­liche Unabhängigkeit beson­ders betont und fördert. Es wurde vor etwa 90 Jahren von Prof. Dr. J. H. Schultz als Möglichkeit der „kon­zen­tra­tiven Selbstentspannung“ aus der Hypnose heraus entwickelt.

AT ermöglicht den Üben­den eine Verbesse­rung ihrer Selbstregulationsfähigkeiten und ihrer Stressresilienz, einen Aus­bau von Gelassen­heit, Achtsamkeit sowie Wohlbefinden und damit eine profunde Stär­kung der Gesundheit (Förde­rung der Salu­to­ge­ne­se). Ebenso hat AT viele positive, in zahlreichen klinischen Studien nachgewiesene Effekte bei der Linde­rung einer großen Anzahl von psychischen, psychosoma­­tischen aber auch körperlichen Beschwerden. Darüber hinaus kann es als Form eines aktiven, psychothe­ra­peutischen Vorgehens bzw. als Basis(psycho)therapeu­ti­kum verstanden werden.

Zur Fortbildungskonzeption

Die AT-Fort-/Weiterbildung gliedert sich in...

  • einen Kursteil, bei dem an drei Freitagsterminen die sechs Grundübungen des AT sowie die dazugehörige Theorie, Methodik und Didaktik die Schwerpunkte bilden werden un
  • einen Wochenend-Termin (Fr+Sa), an dem vertiefende Übun­gen und Themen wie z.B. (Kontra‑) Indikation oder die Reflexion pro­duktiven vs. unproduktiven An­lei­­tungs­­verhaltens im Mittelpunkt stehen werden..

Die aktuellen Termine erfahren Sie hier.

Darüber hinaus werden ein Wochenendtermin für die AT-Fortgeschrittenenstufe mit dazugehöriger Theorie usw. (Fr+Sa) sowie Supervison nach terminlicher Vereinbarung angeboten.

Insgesamt werde ich das AT in seiner modernen, offenen Form ver­mitteln. Dabei verstehe ich den Erwerb einer fundierten AT-Qua­lifikation vor dem Hintergrund von mehr als 25 Jahren eigener AT-Praxis und der Leitung vieler Fortbildungen in diesem Bereich einerseits als einen fachlich-wissensmäßigen Lern­prozess, den ich durch Präsentationen und Hand­outs unterstützt werde. Anderer­seits wird das Potential des ATs als systematisches Ent­span­nungsver­fahren aber auch als Form der aktiven Psychotherapie nur mit aus­­rei­chen­der Selbst­erfahrung wirklich begreiflich. Des­halb ist es wünschenswert, dass die Teil­neh­mer und Teil­nehmerinnen das AT zwischen den Terminen auch im eigenen (Berufs-)Alltag anwenden. Dadurch wird nicht nur das per­­­sön­li­che Entspannungs­potenzial optimal aktiviert, sondern vor allem wird ein rea­listischer Blick auf die Si­tuation von Klienten bzw. Pa­tien­ten möglich.

Darüber hinaus sind mir die verbindliche, dialogische Arbeit in der Gruppe sowie eine Atmosphäre der „heiteren Gelassenheit“ wichtig, auf dass die Fort-/Weiterbildung zu einer entspannten und entspannenden Erfahrung wird.

Zielgruppen

Die AT-Fort-/Weiterbildung richtet sich an...

1. Ärztinnen und Ärzte z.B. in Weiterbildung „Psychiatrie“, „Psychotherapie“ oder „Psychosomatische Grundversorgung“ und
2. Psychot­hera­peutinnen und ‑therapeuten, die eine zusätzliche Abrechnungs­geneh­mi­gung für „übende Verfahren“ erwerben möchten.

Für diese Zielgruppen werden durch die AT-Fort-/Weiterbildung die Vorgaben nach der ärztlichen Weiterbildungsordnung (2 x 8 Doppelstunden über mindestens sechs Monate) abgedeckt. Schriftliche Zusicherungen der Anerkennung der Ärztekammer Bremen sowie der KBV liegen vor. Wie in den vergangenen Jahren auch, soll die Fortbildung bei der Psychotherapeutenkammer akkreditiert werden, so dass zusät­z­lich Fortbildungspunkte gesammelt werden können.

3. Pychologinnen und Psychologen (Diplom, Master, Bachelor, Magister), die sich ein berufliches Stand­bein im Präventions- oder Reha-Bereich aufbauen wollen (sowie im Einzelfall Angehörige anderer psycho­sozialer (Gesundheits-)Berufe, nachweisliche, gute Kenntnisse in klinischer Psychologie, Psychopathologie, Gruppen­dyna­mik und Krisen­intervention vorausgesetzt).

Hinsichtlich dieser Zielgruppe werden die für Psychologinnen und Psychologen einschlägigen und von Krankenkassen, ZPP, VHSen usw. anerkannten AT-Richt‑ und Leitlinien der Deut­schen Ge­sell­schaft für Ent­spannungs­verfahren ebenfalls be­rück­sich­tigt. In Folge dessen können die Teilnahme­beschei­ni­gungen der AT-Fort‑/Weiter­bil­dung bzw. der Zusatzangebote bei der Bean­tra­gung eines Qualifikations­nachweises der DG-E z. B. zum Kursleiter/zur Kursleiterin für „Autogenes Training (Grund­stufe/Er­wachsene)“ genutzt werden.

 

Bei Interesse oder Nachfragen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

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